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Opferverbände und -organisationen

Seit Beginn der Tätigkeit hat die Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" eng mit Opferverbänden, Kombattanten, und vom Nationalsozialismus geschädigten Personen zusammengearbeitet.

  • Die Vorbereitung der Auszahlungen,
  • gemeinsame Konsultationen über die Entgegennahme der Leistungen sowie
  • die eingehende Analyse der Dokumente
sind in enger Zusammenarbeit mit den Opferverbänden sowie Repräsentanten der NS-Opfer den Auszahlungen vorangegangen. Die Zahl an solchen Verbänden und Vereinen belief sich in diesen Jahren auf über einhundert.

Eine besonders bedeutende Rolle kam den Vorsitzenden der Opferverbände während der Verhandlungen über Entschädigungsleistungen zu. Sie unterstützten die Delegation der polnischen Regierung und der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" mit Ihrer Autorität und Ihrem Erfahrungsschatz. Während einer der Verhandlungsetappen im Herbst 1999 an denen auch der Premier Jerzy Buzek teilgenommen hat, haben die Repräsentanten der Opferverbände drei Vertreter ausgewählt, die an den Verhandlungen teilnehmen sollten.

Hilfe und Rat für Antragssteller

Die Stiftung hat während der Auszahlungen die Organisationen an der Antragsannahme sowie an der Antragsübermittlung selbst beteiligt. Die Kombattantenverbände und der Verein der Polen die durch das Dritte Reich geschädigt wurden mit seinen regionalen Zweigstellen sowie viele andere kleinere Verbände bemühten sich, die Rolle von Informationsstellen und Anlaufpunkten für Antragsformulare einzunehmen und haben beim Ausfüllen der Anträge unterstützt, Ratschläge erteilt, wo man nach fehlender Dokumentation, die die Repression belegt, suchen kann. Vor und während des Zeitraums der Auszahlungen suchten die ehemaligen Opfer, Antragsteller, häufig Rat und Kontakt bei den Opferorgansiationen und haben Antworten auf ihre Fragen gesucht, wann sie ihre Auszahlung erwarten können, warum die Wartezeit sich in die Länge zieht, warum sie jener und nicht anderer Kategorie zugeteilt wurden, wie sie in Berufung gehen können und wo sie weitere Dokumente beschaffen können.

Die Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" hat besonders während der Auszahlungsprozesse eng mit diesen gesellschaftlichen Organisationen zusammengearbeitet. Darüber hinaus wurden auch Pressemitteilungen und andere Sachberichte über den Stand und Verlauf der Auszahlungen sowie auftauchenden Schwierigkeiten und ausgearbeiteten Lösungen stets weitergeleitet und haben so zur besseren Aufklärung bezüglich des Verfahrens beigetragen.

Heutige Zusammenarbeit

Auch jetzt, nach Beendigung der Auszahlungen aus deutschen und österreichischen Mitteln stehen wir weiterhin im regen Kontakt mit diesen Gruppen. Gemeinsam realisieren wir humanitäre- sowie Bildungsprojekte, die das Ziel haben, die Erinnerung an den II Weltkrieg und seine Opfer wach zu halten sowie die polnisch-deutsche Aussöhnung zu initiieren.

Wichtige Partner - Opferverbände

Unter den aktiven Organisationen sind zu erwähnen:

Polski Zwiazek Bylych Wiezniów Politycznych Hitlerowskich Wiezien i Obozów Koncentracyjnych

Die älteste (1946 gegründet) und aktuell größte Vereinigung polnischer Häftlinge von Konzentrationslagern. Sie umfasst 30 Zweigstellen im ganzen Land und ca. 15.000 Mitglieder. Die Vereinigung befasst sich mit humanitärer und medizinischer Hilfe für ihre Mitglieder und macht Öffentlichkeitsarbeit.

Außerdem vertritt der Verband die Interessen seiner Mitglieder angesichts öffentlicher Einrichtungen und internationaler Organisationen.

Stowarzyszenie Polaków Poszkodowanych przez III Rzesze

Der Verband, welcher 1988 ins Leben gerufen wurde, gehört in Anbetracht der Mitgliedszahlen (momentan noch ca. 200.000) zu den größten Nicht-Regierungsorganisationen Polens. Mitglieder sind Opfer von Zwangsarbeit und Gefängnisaufenthalten. Der Verband vertritt ihre Interessen, kümmert sich um das Gedenken und leistet Jugendbildungsarbeit.

Weitere Partner -Opferverbände:

Zwiazek Kombatantów Rzeczypospolitej Polskiej i Bylych Wiezniów Politycznych, Swiatowy Zwiazek Zolnierzy Armii Krajowej, Zwiazek Powstanców Warszawskich, Towarzystwo Opieki nad Majdankiem, Stowarzyszenie Zydów Kombatantów i Poszkodowanych w II Wojnie Swiatowej, Stowarzyszenie Wiezniów Bylych Dzieci Hitlerowskich Obozów Koncentracyjnych, Stowarzyszenie Romów w Polsce, Zwiazek Romów Polskich (Szczecinek), Stowarzyszenie Centrum Doradztwa i Informacji dla Romów w Polsce (Lódz), Stowarzyszenie Spoleczno-Kulturalne Romów w RP (Kedzierzyn Kozle), Stowarzyszenie Bylych Wiezniów Politycznych Zamku Lubelskiego, Stowarzyszenie Dzieci Holocaustu w Polsce, Fundacje "Moje Wojenne Dziecinstwo", Lódzki Klub Bylych Wiezniów Obozu Koncentracyjnego Dachau, Klub Bylych Wiezniów Politycznych Obozów Koncentracyjnych Mauthausen-Gusen, Klub Bylych Jenców Obozu Koncentracyjnego dla Kobiet Ravensbrück, Kolo Bylych Wiezniów Politycznych Obozu Koncentracyjnego Dachau-Natzweiler, Towarzystwo Opieki nad Oswiecimiem, Polski Zwiazek Bylych Wiezniów Dachau, Srodowisko Meskie Ravensbrück, Stowarzyszenie Bylych Dzieci Wiezionych w K.L. Auschwitz-Birkenau, Stowarzyszenie Represjonowanych Polaków w Obozach Baudienstu, Zrzeszenie Dzieci Polskich Germanizowanych przez Rezim Hitlerowski, Zwiazek Inwalidów Wojennych Rzeczypospolitej Polskiej, Stowarzyszenie Dzieci Zamojszczyzny Ofiar Przesladowan, Represji i Odosobnienia w Obozach Hitlerowskich w czasie II Wojny Swiatowej, Stowarzyszenie Dzieci Ofiar Wojny 1939-1945 Ziemi Zamojskiej, Stowarzyszenie Niewidomych Cywilnych Ofiar Wojny, Stowarzyszenia Urodzonych w Niewoli Niemieckiej, Zwiazek Wysiedlonych Ziemi Lódzkiej, Stowarzyszenie Dzieci Zamojszczyzny Ziemi Bilgorajskiej, Stowarzyszenie Dzieci Wojny w Polsce.

Partner der FPNP
Stiftung EVZ

Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" wurde im Jahr 2000 gegründet, um Zahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter zu leisten. Diese wurden im Jahr 2007 abgeschlossen. An über 1,66 Millionen Menschen in 98 Ländern wurden 4,37 Milliarden Euro ausgezahlt. Weitere NS-Opfer erhielten insgesamt 545 Millionen Euro.

Das Stiftungskapital in Höhe von 10,1 Milliarden DM (5,2 Milliarden Euro) wurde vom deutschen Staat und der Wirtschaft zur Verfügung gestellt.

Die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" ist Ausdruck der Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, die Auseinandersetzung mit nationalsozialistischem Unrecht wach zu halten und für Völkerverständigung einzutreten.

Die Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" war eine von sieben Partnerorganisationen der Stiftung "EVZ" und somit als polnische Partnerorganisation für Auszahlungen von deutschen Finanzmitteln an ehemalige polnische NS-Opfer verantwortlich.

vgl. auch Geschichte der Auszahlungen.



Ausstellung Erinnerung bewahren
Freiwilligendienst
Zeitzeugen
¦wiadkowie hisotrii