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Ausstellungseröffnung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" im Jüdischen Museum Berlin

Am 27. September eröffnete Bundespräsident Christian Wulff die Ausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" im Jüdischen Museum in Berlin. In seiner Rede mahnt Bundespräsident Christian Wulff die Verbrechen des Nationalsozialismus an den Zwangsarbeitern an und weist darauf hin, dass diese Ausstellung die erste ist, die das Thema Zwangsarbeit in seiner gesamten Bandbreite beleuchtet und damit auf das Schicksal von ca. 20 Millionen Menschen aufmerksam macht.

Die Ausstellung behandelt die Geschichte der Zwangsarbeit in Deutschland und in den von Deutschland besetzten Gebieten. Obwohl bereits 1939 Zwangsarbeiter verschleppt und eingesetzt wurden, gehörten sie seit 1942 zum Alltagsbild in Deutschland. Es gab zur Zeit des Zweiten Weltkriegs nahezu keinen Betrieb in Deutschland, in dem nicht Zwangsarbeiter aus allen Teilen des besetzten Europas beschäftigt waren. Häufig wurden sie auch in privaten Haushalten zur Arbeit eingesetzt.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Zwangsarbeit lange nicht in der Öffentlichkeit diskutiert. 2001 wurden Leistungen an ehemalige Zwangsarbeiter ausgezahlt. Die Ausstellung beschäftigt sich auch mit der Aufarbeitung des geschichtlichen Umgangs mit Zwangsarbeit. Die Ausstellung wird noch bis Ende des Jahres im Jüdischen Museum in Berlin zu sehen sein, bevor sie international in mehreren Städten Station machen wird; als nächstes im Warschauer Königsschloss.

Die internationale Wanderausstellung wurde von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora erarbeitet und von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" initiiert und gefördert. Auch die Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" hat sich an dem Projekt beteiligt, während der Vorbereitung Recherchen unterstützt und Exponate aus unserem Archiv zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen unter www.ausstellung-zwangsarbeit.org

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