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Ausstellung "Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939-1945"öffnet am 1. September 2010 in der Messe Dresden

Die Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsarchiv eröffnen am 1. September um 17 Uhr im Hauptfoyer der Messe Dresden die Ausstellung ''Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939 - 1945.''

Die von der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" erarbeitete Ausstellung beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Sklaven- und Zwangsarbeit im Dritten Reich. Aufgezeigt werden die Schicksale einzelner Menschen, deren persönliche Geschichte in Fotos, Dokumenten und Erzählungen stellvertretend für die zahlreichen Sklaven- und Zwangsarbeiter stehen.

Insgesamt wurden bis zu 3 Millionen polnische Männer, Frauen und Kinder während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland zur Arbeit gezwungen. Sie waren vorwiegend in der deutschen Rüstungsindustrie und Landwirtschaft tätig. Die Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" präsentierte die polnische Fassung der reich bebilderten Ausstellung bereits in mehr als 30 Städten in Polen. Die deutsche Version ist gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Berlin-Schöneweide, erarbeitet und 2007 im Berliner Rathaus feierlich eröffnet worden.

In Sachsen wurde die Ausstellung bisher nur in Leipzig gezeigt. Nun ist sie erstmals im Direktionsbezirk Dresden zu sehen. Die Eröffnung der Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Helma Orosz steht, findet in Anwesenheit von Vertretern der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung", der Stadt Dresden und des Freistaates Sachsen statt. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung wird bis 3. Oktober 2010 gezeigt und ist geöffnet: Dienstag bis Samstag: 10 - 18 Uhr (Sa, 02.10.2010 geschlossen) Sonntag/Montag: nur 12.09, 13.09 und 19.09.2010

Ausstellung
http://www.kanal8.de
Quelle: Sächsisches Staatsarchiv

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